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Emil G. Hoffmann(Aus der Chronik des Klubs)

Im Jahre 1933 hat der damalige Tennislehrer Emil G. W. Hoffmann, knapp 40jährig, das Gelände zwischen den Bahngleisen am S-Bahnhof Nikolassee von der Stadt gepachtet und in selbsttätiger Arbeit dort acht Tennis­plätze errichtet. Das kleine Unternehmen hieß „Tennis­ring Nikolassee 1933" und wurde privat geführt. Emil Hoffmann war Tennislehrer, Geschäftsführer, Wirt und Sportgeschäftsinhaber in einer Person. Die Tennis­plätze bereitete er im Frühjahr mit Helfern auf.

Auf den Bahngleisen befanden sich kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges sogenannte Eisenbahngeschütze, die von den Alliierten bombardiert wurden. Dabei ist auch die Tennisanlage schwer beschädigt worden. Im Bombentrichter unter den Plätzen 5 und 6 soll sich noch heute ein kompletter Eisenbahnwagen befinden. Mit Hilfe eines sowjetischen Kommandanten und des eingesetzten Bürgermeisters Kohle konnte sich Emil Hoffmann kurzfristig etwa 800 m2 Zaun besorgen, so daß am 1. Juni 1945 wieder auf vier Plätzen gespielt worden ist. Auch sowjetische Offiziere sollen dort gespielt haben, sonst hätte wohl der Kommandant nicht sein Einverständnis für den Zaun gegeben. Am 6. Juli 1945 rückten die Amerikaner in Berlin ein und beschlagnahmten die Anlage. Emil Hoffmann und seine ganze Familie wurden bei den Amerikanern angestellt. Die Amerikaner brachten Schläger und Bälle in ausreichender Zahl mit. Die Mitglieder der privaten Tennisvereinigung spielten auch wieder, nur daß die Amerikaner ein Vorrecht besaßen.

Es ist gut möglich, daß auch Engländer und Australier auf der Anlage spielten, wie mir Emil· Hoffmann erzählte. Denn so streng war die Trennung unter den Westalliierten nicht. Die Australier sollen beim Anblick der privaten Mitglieder gesagt haben, daß diese „wie die Känguruhs herumspringen". Und danach hat wohl Emil Hoffmann der privaten Vereinigung später den Namen „Känguruhs" gegeben.

Weshalb hat Emil Hoffmann aus einer privaten Spiel­vereinigung einen Verein gemacht? Hierfür gab es zwei Gründe: Zum einen war er selbst ein guter Tennisspie­ler. Er hat immerhin im Rahmen von internationalen Tennislehrer-Meisterschaften einmal im Doppel gegen den großen William „Big" Tilden gespielt, der zweimal Wimbledon und siebenmal die US-Open gewann. Zum zweiten hatten wir im Jahre 1950 eine schwere Zeit, so daß ein eingetragener Sportverein, der Zuschüsse bekam und keine Pacht zahlte, mit Emil Hoffmann als Angestellten besser zurechtkam.

Helmut Hoffmann

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